Dienstag, 02 August 2016 – 09:59 Uhr

MÄßIGKEIT - Was soll das heißen?

MÄßIGKEIT - Was soll das heißen?

Wir können unsere Gesundheit fördern, indem wir die Einhaltung einfacher Regeln zu unserer Gewohnheit machen. Manche Regeln stehen radikal gegen gesellschaftliche Trends - andere dagegen liegen voll im Trend.
Woher weiß ich nun, was gesund ist?

Das richtige Maß - wichtig für alle Lebensbereiche

Wir brauchen frische, saubere Luft zum Atmen - nicht zu viel und nicht zu wenig.
Wir brauchen sauberes Wasser, täglich - auch davon nicht zu viel und nicht zu wenig.
Wir brauchen gesunde Nahrung - auch davon nicht zu viel aber auch nicht zu wenig.
Wir brauchen Bewegung, Ruhe, Sonnenschein, Zeit mit anderen Menschen und sinnvolle Betätigung - auch hier ist das richtige Maß wichtig.


Über all diese Themenbereiche wird es auf dieser Website fortwährend interessante Informationen und Tipps geben. Hier zunächst eine Einführung.

"Ein altes Sprichwort sagt: "Arbeit, Mäßigkeit und Ruh schließen dem Arzt die Türe zu." Was bedeutet nun Mäßigkeit?
Der deutsche Begriff "Mäßigkeit" oder "Maßhalten" ist sprachverwandt mit "Maß". Dementsprechend müsste man sagen: Einer, der in bestimmten Situationen das rechte Maß bewahrt, sich beherrschen kann, ist mäßig.
Man denkt hier meist an die Themen Alkohol und Tabak. Dabei liegt das Gewicht auf dem Gedanken, dass man sich bestimmter Dinge maßvoll bedient. Aber damit ist der Inhalt des Begriffs "Mäßigkeit" nicht voll ausgeschöpft. Synonymwörterbücher stellen die Mäßigkeit sogar in eine Reihe mit Begriffen wie Enthaltsamkeit, Abstinenz, Askese. Diese Bedeutung geht weit über einen maßvollen Gebrauch bestimmter Dinge hinaus und meint völligen Verzicht."1)

Es geht also um die MENGE

Unter der Rubrik „Mäßigkeit“ wollen wir also Fragen behandeln, die unseren Umgang mit all den gesunden und ungesunden Dingen und Einflüssen in unserem Leben betreffen. Wir beschäftigen uns dabei mit der für uns richtigen Menge aller gesunden Dinge und Tätigkeiten und wie wir uns daran gewöhnen können: Und es geht auch um die Frage, was wir lieber komplett meiden sollten. Außerdem geht es um das Thema Gewohnheiten und Süchte. Auch wenn das ein sehr großes und umfassendes Themengebiet ist, können wir doch sehr konkret und praktisch werden.

Dabei lernen wir viel aus der Lebenserfahrung von Menschen, die sich mit diesen Themen beschäftigt haben wie auch von wissenschaftlichen Untersuchungen.

Kurz gesagt:
In all dem lassen sich Prinzipien und Regeln erkennen, die, wenn wir sie befolgen, zu unserem Wohlbefinden und zu unserer Gesundheit beitragen.

Und um Sie nicht länger auf die Folter zu spannen, hier eine sehr kurze Aussage, die man sich leicht merken kann:

Als goldene Regel bedeutet Mäßigkeit für alle Lebensbereiche:

Vom Guten nicht zu viel (und nicht zu wenig), vom Schlechten überhaupt nichts.

Jeder ist dafür selbst verantwortlich und jeder darf lernen, sich über das Gute und das Schlechte, das Lebensglück fördernde und das Wohlbefinden behindernde zu informieren.

Wir wollen Ihnen unter den verschiedenen Rubriken auf der Webseite www.newstartcenter.de dabei behilflich sein.

Das berühmte Gegenargument – Basis für meine faule Ausrede

Sie fragen sich vielleicht, warum der eine oder andere denn offenbar lange lebt und lange fit und augenscheinlich gesund bleibt, obwohl er oder sie jeden Tag eine Tafel Schokolade verputzt oder nur 5 Stunden schläft oder Kettenraucher ist oder ständig „eine Fahne hat“ und arbeitet wie ein Pferd und, und, und.

Fest steht:
Unser Körper ist ein wunderbares System, das lange viele „Behandlunsgsfehler“ (zu wenig Schlaf, zu fettes Essen usw.) verzeiht und – wenn auch geschwächt – weiter funktioniert. Aber es gibt Grenzen.

Seien wir ehrlich zu uns selbst!
Wie ich mit einem Auto umzugehen habe, wie es funktioniert und was man damit machen sollte und was nicht, muss ich lernen und akzeptieren. Die Grenzen der Nutzung sind durch Naturgesetze gesteckt und bei Überschreitung der Naturgesetze treten (beim Auto meist sehr schnell) Funktionsstörungen in mehr oder minder großem Ausmaß auf. Fülle ich beispielsweise Benzin statt Diesel in den Tank und versuche damit loszufahren ... nun ja - dann bekommt wohl die Werkstatt einen neuen Arbeitsauftrag.

Fahre ich voll beladen bei  hohen Lufttemperaturen die steilsten Pässe mit maximaler Leistung hinauf, muss ich mich nicht wundern, wenn der Kühler zu dampfen beginnt.

Unser Körper - Wunderwerk an Funktionen

Unser Körper ist ja ein viel komplexer gebautes Wunderwerk an Funktionen als ein Auto und zum Beispiel eben auch nicht dafür gemacht, alle möglichen Arten von „Treibstoffen“, also chemischen Substanzen, Nahrungsmitteln und Getränke zu sich zu nehmen. Wir kennen schon lange eine ganze Anzahl Stoffe, bei denen wir nicht fragen müssen: Wie viel darf oder soll ich davon zu mir nehmen. Die Wissenschaft und die menschliche Erfahrung benennen Sie ganz klar mit Namen:

Es sind: Alkohol, Tabak, Koffein, bestimmte "Arzneimittel" und Drogen.

Auch wenn die Gesellschaft sie nicht ächtet, sind und bleiben sie Gifte für den menschlichen Körper. Und wer von uns isst oder trinkt gerne Gift?

Bei diesen Stoffen geht es nicht um die richtige Menge. Hier ist eine klare Abstinenz die beste Entscheidung.

Interessieren Sie die Gründe? Demnächst können Sie auf das entsprechende Gift klicken und Sie erhalten einige erstaunliche Informationen, die Ihnen helfen, klar zu sehen.

Hier gilt dann: Je entschiedener ich NEIN sage, wenn mir diese giftigen Pseudo-Helfer begegnen, desto besser für meine Gesundheit. Das Problem ist nur – diese Stoffe machen abhängig oder können abhängig machen.

So ist der erste und wichtigste Rat: Zuerst einmal gar nicht anfangen damit, weder mit dem Rauchen noch mit härteren Drogen, weder mit einem Bier oder Glas Wein noch mit der duftenden Tasse Kaffee, weder mit der Pornoseite im Internet noch mit der Tablette mit der es schon gehen wird, weder mit der Schokolade noch mit dem doch so schönen „Liebesroman“. Diese Aufzählung ließe sich noch lange fortsetzen. Uns es wird klar - nicht nur "Mittelchen" machen süchtig, es gibt auch nicht-stoffliche Abhängigkeiten.

Hier brauche ich ein eindeutiges „Nein, danke!“.


Es gibt sie nämlich: Die echten Hilfen - gegen Enttäuschung, Überforderung und Angst.
Es gibt jemanden, dem wir nicht egal sind, der uns annimmt, so wie wir sind. Und es gibt  Menschen, die mir ein echtes Gegenüber sind, für die ich wichtig bin und die mir helfen, mich zu entwickeln, zu wachsen, stark zu werden, seelisch, geistig und auch körperlich.
Dieses Thema ist ein sehr persönliches Thema und wird in einem der nächsten Artikel wieder aufgegriffen.
Wenn Sie jetzt mehr interessiert, stehen wir vom Newstartcenter auf der Kontaktseite gerne zur Verfügung.

Bereits abhängig? (90% der deutschen Bevölkerung sind von irgend etwas abhängig!)

Und wenn ich schon in der Abhängigkeitsfalle sitze, die ich selbst oft gar nicht bemerke, sondern eher ein Außenstehender aus Freundeskreis, Familie oder vielleicht der Arzt? Dann wollen wir Ihnen hier nach und nach verschiedene Hilfen und Institutionen, in  denen Ihnen geholfen werden kann, vorstellen.


z. B. bei Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit:
Haus Niedersachsen (Webseite: http://www.haus-niedersachsen.de/auf-einen-blick.html)
oder ein Gespräch zum Thema: http://www.dvg-online.com/Video-Clip/DVG-Befreiung.mov

Gehen Sie zu einem Menschen Ihres Vertrauens! Suchen Sie Ihren Hausarzt auf!

Es ist eine große Errungenschaft der Biologen und Mediziner, dass wir so viel mehr über unseren Körper wissen als früher. Wir kennen seinen Aufbau und sehr viele Abläufe und Funktionsweisen. Die Zusammenhänge zwischen unserem Verhalten und unserer Gesundheit werden immer mehr erforscht und öffentlich gemacht - diese Internetseite ist ein weiteres Beispiel dafür.

Stöbern Sie in den Rubriken, Wasser, Luft, Sonne, Erholung, Ernährung, Bewegung und Vertrauen. Entdecken Sie hier die Maßnahmen, die Ihrem Leben, Ihrer Gesundheit gut tun. Es gibt sie: Regeln für unseren Körper!

1) Heide, Dr. med. Manfred / Heide, Dr. med. Marwin H.,  / Heide-Fassbender, Dr. med. Michaela: Eine gesunde Lebensweise - Medical Wellness - mit NEWSTART®- Plus. Leipzig: Engelsdorfer Verlag, 2014, S. 253f