• Jede Woche einen Tag Urlaub - der wirkliche Ruhetag

    Jede Woche einen Tag Urlaub - der wirkliche Ruhetag

    Kennen Sie den besonderen Tag, der als Ruhe-Tag entworfen wurde? Ein Tag pro Woche, an dem der ganze Mensch neu "auftanken" kann - ein geniales Konzept! Geht das überhaupt, einen Tag lang ohne Arbeitsdruck sein? Ja! Wir vom Newstartcenter erleben es mit vielen anderen zusammen. Entdecken sie hier das Geheimnis des besonderen Tages, der Jahrtausende überdauert hat und der noch heute für unser Wohlbefinden zur Verfügung steht.

Mittwoch, 27 April 2016 – 17:14 Uhr

Ursprung des Ruhetags - Originaltext

Ursprung des Ruhetags - Originaltext

Kennen Sie den, der den Ruhe-Tag entworfen hat? Machen Sie sich auf eine besondere Begegnung gefasst. Es geht um mehr als nur einen "Geburtstagsbericht" und die Begegnung kann zu der Kraftquelle für Ihr Leben werden.

Hier nun der Originaltext der ersten Woche aus der Heiligen Schrift, der Bibel.

Die Bibel ist in alten, nicht mehr gesprochenen Sprachen geschrieben; die folgenden Abschnitte in Hebräisch. Wir haben eine gut lesbare, aber möglichst worttreue Übersetzung gewählt: Schlachter Bibel 2000. Zum einfachen Finden von Aussagen in diesem umfangreichen Bibel-Buch, das sich in Einzelbücher aufteilt, hat man Kapitel- und Versnummern eingefügt.

Den Bericht von der ersten Woche auf dieser Erde finden wir gleich am Anfang der Bibel im 1. Buch Moses, im

Kapitel 1:

1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Der erste Tag

2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

4 Und Gott sah, dass das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis.

5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.

Der zweite Tag

6 Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern!

7 Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung. Und es geschah so.

8 Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der zweite Tag.

Der dritte Tag

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe! Und es geschah so.

10 Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war.

11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.

12 Und die Erde brachte Gras und Gewächs hervor, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.

13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der dritte Tag.

Der vierte Tag

14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre,

15 und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten! Und es geschah so.

16 Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne.

17 Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten

18 und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.

19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der vierte Tag.

Der fünfte Tag

20 Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung!

21 Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebenden Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, dazu allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.

22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde!

23 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag.

Der sechste Tag

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so.

25 Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.

Die Erschaffung des Menschen

26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!

27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

28 Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!

29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen;

30 aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben! Und es geschah so.

31 Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Kapitel 2:

Der siebte Tag

1 So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer.

2 Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.

3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

Lebensgeheimnis - für uns bekannt gemacht 

Kann es sein, dass wir hier ein Lebensgeheimnis entdecken, das uns die entscheidende Antwort auf viele unserer Fragen gibt:

Gott ist unser Designer. Wir sind für eine wunderschöne Welt und für  liebevolle Beziehungen geschaffen. Um eine solche wunderbar gestaltete Welt zu bewahren, muss es Verhaltensregeln geben. Ebenso brauchen die Beziehungen, die das Leben des anderen als wertvoll und wichtig betrachten, Umgangsformen, die das auch praktisch erreichen. Wir meinen Ordnungen, die die Harmonie untereinander erhalten - eine Definition von echter Liebe. Kann es sein, dass sich Liebe so definieren lässt, wie wir sie in den 10 Geboten der Bibel finden? Ein Test ist es wert.

Hier also noch der Text der Zehn Gebote

aus dem 2. Buch Moses, Kapitel 20, die Verse 1 bis 17

1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.

3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.

5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,

6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

8 Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn!

9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;

10 aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.

11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!

13 Du sollst nicht töten!

14 Du sollst nicht ehebrechen!

15 Du sollst nicht stehlen!

16 Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!

17 Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!

Bis hierher also der Originaltext der Zehn Gebote aus der Bibel.

Was könnten wir uns nicht alles an Leid sparen, wenn wir uns Menschen alle daran halten würden.

Das große Dilemma - aber es gibt Hoffnung

Wir merken aber, dass wir - zumindest ohne fremde Hilfe - leider nicht in der Lage sind, uns daran zu halten. Wie oft waren wir schon ungerecht oder unehrlich oder neidisch usw.? Und so wie mir geht es ja allen Menschen.

Dieses Dilemma zerstört nun seit Jahrtausenden das, was Gott sich - wie wir in den oben genannten Texten gelesen haben - so schön ausgedacht hat.

Aber es gibt Hoffnung!!!  Interessieren Sie die Antworten, die Gott in der Heiligen Schrift, der Bibel, gibt?

Ganz unten auf dieser Seite finden Sie ein Video, das diese Antworten geben will. Es ist nur eines aus einer ganzen Serie, die Sie abrufen können auf www.gotterfahren.info 

Heute noch gültig und von Bedeutung?

Manche meinen, die Zehn Gebote seien nur für die Juden gegeben, im Christentum gelten sie nicht mehr.

Doch die Gültigkeit der Zehn Gebote und ihre tiefere Bedeutung wird von Jesus Christus in seiner sogenannten "Bergpredigt" bestätigt und erklärt. Im Evangelium nach Matthäus, im 5. Kpitel in den Versen 17 bis 19 lesen wir:

17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!

18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.

Gottes Gesetz verändert?

Wenn wir genau hinsehen stellen wir fest, dass leider etwas in Gottes Gesetz verändert worden ist, denn die Christenheit hält nicht mehr den siebten Tag der Woche, den sogenannten Sabbat, sondern den ersten Tag der Woche, den Sonntag als Feiertag. Dies fällt in Europa heute nicht mehr so auf,  da mit der Einführung einer neuen Norm der Kalender-Wochen-Anfang im Jahr 1976 auf den Montag verlegt wurde.

"Nach der 1975 von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) aufgestellten Empfehlung haben die Wochentage seit Januar 1976 die folgende Reihenfolge: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag/Sonnabend und Sonntag.

Nach jüdischer und christlicher Tradition beginnt die Woche mit dem Sonntag. Genauso wird es heute auch in den USA, in Israel, in arabischen Ländern sowie in Japan[2] und China[3] gehandhabt. Auch die deutsche Bezeichnung „Mittwoch“ bezieht sich auf einen Wochenbeginn am Sonntag und nicht am Montag. Jedoch vermerken die Kalender der meisten europäischen Staaten den Montag als ersten Tag der Woche, wie in der Norm ISO 8601 vorgesehen." (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Woche)

Wenn Sie die Hintergründe der Veränderungen interessieren, erfahren Sie über diesen Link mehr.